Felix Shankar

Meine neue, andere Seite entdeckend, wagte ich mich in die weiten des Universums. Schnupperte an den Sternen um nach ihnen zu greifen. Flog um den Mond, schwamm ein paar Bahnen durch die Milchstraße.

Sah herab auf Indien, auf Mutter Ganga und fühlte mich erfüllt von vibrierender Energie.

Shiva und Ganesha erzählten mir ein paar ihrer Geschichten…

Wirst auch du ihnen zuhören?

Shape Shifting Shaman

Was für eine Alliteration, die als Album Titel für das neuste Werk von DMX Krew, der sich einst nach dem legendären Drum Computer Oberheim DMX benannte, glänzt.

Genau so wie das fantastische Artwork auf dem Cover.

Nach SECHS (!) Releases auf Aphex Twins‘ Label Rephlex Records, kommt mit Shape Shifting Shaman eine Platte, die einerseits alte Wurzeln erkennen lässt, und andererseits den aktuellen Nu Disco Sound als Basis nimmt. Ausflüge in Richtung Acid nehmen wir gerne an.

20 Jahre nach Erstrelease, betitelt DMX Krew seine neue LP als persönlichste, die uns jemals zu Ohren kam.

// Shape Shifting Shaman von DMX Krew ist auf Breakin’ Records erschienen.

Bottin

Immer mehr Nu Disco Releases erscheinen in immer kürzeren Abständen.
Die Euphorie, welche das aktuell vielleicht am meisten gehypteste Sub-Genre auslöst, ist präsenter denn je. Gerade auf den Afterhours hört man immer mehr bekannte und unbekannte Töne die an längst vergangene Zeiten erinnern, diese mit viel frischem Wind zu neuem Leben erwecken.

Bottin liefert mit Punica Fides eine LP, die ähnlich wie die schon längst legendäre Platte Its Album Time von Todd Terje, für jenen Sound steht. Und zwar auf aller höchstem Niveau.

“The concept behind the album (made clear in the song titles) is manipulation, falsehood, seduction (and the will to be seduced knowing it’s a lie), propaganda but also parody and satire. I think music (and especially dance music) is always also a parody. A dance track is a parody of itself and of other tracks that came before it.”

// Punica Fides von Bottin ist auf Bear Funk erschienen.

Ben Frost

Der Isländer Ben Frost hat sich mit seiner neuen LP A U R O R A selbst übertroffen.
Die Platte ist sphärischer, düsterer, als zuvor.
Ein dunkler Strom, der sich aus Noise, Ambient und Industrial zusammensetzt.
Und dabei wortwörtlich ein Ungeheuer erschafft.

Die neun Tracks lassen kein Tageslicht durch den mit dunklen Gewitterwolken überdeckten Klangteppich, der wie ein schwarzes Loch alles in sich aufnimmt, was ihm zu nahe kommt.

Also, Vorsicht!…


// A U R O R A von Ben Frost ist auf Muse Records erschienen.

Steven Tang

Nach Steven Tangs erster LP Disconnect released Smallville Records nun eine neue EP des in Chicago lebenden House-Connausseurs.
Leaving the Physical World kommt mit drei fantastischen, deepen Housenummern voller Soul.
Warm, Treibend, alles was das hörende, fühlende, tanzende Herz braucht.

Der LWE Podcast des gebürtigen Chinesen ist einer meiner Favoriten des letzten Jahres und hört sich 2014 immer noch genau so gut an.

Live zu sehen gibt es Steven Tang bzw. sein Alter-Ego Obsolete Music Technology am 31.5. Live in der Panoramabar
Während unten im Berghain Blackness spielt. Ebenfalls natürlich live.
The usual Berlin-Crazy-ness…

// Leaving the Physical World und Disconnect to Connect von Steven Tang sind auf Smallville Records erschienen.

Krink

Nach der Wilderneess EP auf URSL, die im März erschien, liefert Krink nun mit seiner Disturbance EP auf Underyourskin Records den nächsten Deep House Hammer.
Alle drei Tracks sind mehr als Clubtauglich. Die Beats und Basslines kommen fett daher, und trotz seiner noch jungen Karriere, hat es Krink es jetzt schon geschafft einen ganz eigenen Sound mit großen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Und der gefällt mir richtig gut.
-Dir auch?


/ Krinks Disturbance EP erscheint auf Underyourskin Records, The Wilderness EP ist auf URSL erschienen.

If this was house, I want my money back III

Das Münchner Label Permanent Vacation hat die dritte Ausgabe ihrer Compilation-Reihe
If this is house, I want my money back released.
New Yorker, Schweden und Berliner bespielen die CD mit Deep House und ein bisschen Nu Disco zwischen 115 und 125 BPM.

Tracks wie Most really pretty girls have pretty ugly feet bringen dich nicht nur wegen des Titels zum schmunzeln und verbreiten eine beschwingte, warme, housige Stimmung.
Eine Compilation, auf der du wirklich einige mega Bretter zu hören bekommst. Die ‘Hit-Dichte’
ist trotz fehlender Hits dicht. Ohne auf Chartstürmer zu setzen ist es hier gelungen, immer wieder gezielt Höhepunkte zu platzieren.
Die absolute Eskalation beginnt dann mit Call me von Octo Octa.
Einfach von vorne bis hinten durchhören! Und dann direkt nochmal!

Grenier & Archie Pelago

Endlich, einer meiner am heißesten ersehnten Platten ist endlich für alle Ohren hörbar.
Nach Swoon, dem fantastischen, sommerlichen Opener von Grenier meets Archie Pelago, wollte ich unbedingt mehr von dieser Zusammenarbeit hören.

Nun präsentieren Grenier & Archie Pelago ein träumerisches, aber erstaunlicherweise zu großen Teilen auch gut tanzbares Album. Die für das New Yorker Trio typischen Streicher und Bläser sind immer wieder zu hören und bringen deine Seele zum reisen.

Auch wenn Tracks wie Swoon oder Tower of Joined Hands erstaunlich Club-tauglich sind ist die LP im Gesamtbild doch eher für Gehör als Füße.
Definitiv eines meiner Top-Alben 2014 –
Chapeau!



// Grenier meets Archie Pelago von Grenier & Archie Pelago ist auf Melodic erschienen.

IV51 Daniel Bortz & Sascha Sibler

Die Innervisions-Riege aus Berlin zeigt mit Katalognummer 51 Young World EP von Daniel Bortz & Sascha Sibler einmal mehr, wo 2014 der Maßstab für Deep House liegt.
Auch wenn beide Tracks bei 123BPM laufen, wird Who is Manfred? die Tanzflächen im Sturm erobern, während der Titelsong vor allem als Opener glänzen wird.
Gemeinsam haben sie die perfekte Produktion und den ganz speziellen innervisions-transcendental-touch, der sowohl auf also auch neben der Tanzfläche erhört werden wird.

Kaufen kannst du die Platte im ebenfalls dieses Jahr eröffneten Innervisions-Store
Muting the Noise. www.mutingthenoise.com

// Young World EP von Daniel Bortz & Sascha Sibler ist auf Innervisions erschienen.